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FIA Facharbeiter_innen Intensiv Ausbildung 

Metalltechnik - Maschinenbautechnik

  • PVM - Perspektiven Vorbereitung Modul - 1 Monat

    Ziel

    Das Ziel des Perspektiven Vorbereitungsmodules (PVM) ist es, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden, indem maximal 10 Teilnehmer_innen 4 Wochen lang die ausgewählte Berufsausbildung praktisch erproben, sich orientieren und notwendige Basiskenntnisse auffrischen können.

    Sollten mehr als 10 Teilnehmer_innen Interesse an der Facharbeiter_innen Intensivausbildung (FIA) haben, wird ein zweites PVM stattfinden.

    Aus diesem bzw. diesen PVMs werden dann die besten 6-8 Teilnehmer_innen ermittelt, welche dann die FIA beginnen.

    Inhalte

    Praktische Arbeiten in der Werkstatt und in den Laboren
    Die Teilnehmer_innen führen grundlegende Tätigkeiten durch, wie beispielsweise Feilen, Sägen, Bohren und Schleifen im Metallbereich sowie das Anfertigen von Schaltplänen, Verdrahtungsübungen und das Messen elektrischer Größen im elektrotechnischen Bereich.

    Erhebung und Weiterentwicklung von Kompetenzen
    Zu Beginn der Ausbildungsphase werden die individuellen Kompetenzen der Teilnehmer_innen erfasst. Bestehende Potenziale werden im weiteren Verlauf gezielt gefördert und weiterentwickelt.

    Auseinandersetzung mit dem zukünftigen Berufsfeld
    Die Teilnehmer_innen setzen sich intensiv mit den Anforderungen, Tätigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten ihres angestrebten Berufsfeldes auseinander.

    Lerntraining (Lernen lernen)
    Es werden methodische und strategische Lernkompetenzen vermittelt, um die Lernfähigkeit und Selbstständigkeit der Teilnehmer_innen zu stärken.

    Training des Leseverständnisses
    Durch gezielte Übungen wird das Text- und Leseverständnis gefördert, insbesondere im Hinblick auf fachsprachliche Inhalte.

    Mathematische Grundkompetenzen
    Die Teilnehmer_innen erweitern und vertiefen ihre mathematischen Kenntnisse mit besonderem Fokus auf berufsrelevante Anwendungsbereiche.

    Sozialpädagogische Begleitung
    Während der Ausbildung erhalten die Teilnehmer_innen eine kontinuierliche sozialpädagogische Unterstützung, die sie in ihrer persönlichen, sozialen und beruflichen Entwicklung begleitet.

    Ò Infoblatt PVM

  • Ausbildung - 18 Monate (inkl. Betriebspraktikum)

    Ziel

    Vermittlung der im Berufsbild und in der Wirtschaft geforderten Kompetenzen und die Ablegung der Lehrabschlussprüfung.

    Während der 18-monatigen Ausbildung sind 2 Betriebspraktika zu je 4 Wochen eingeplant.
    Die Teilnehmer_innen können sich den Betrieb für das Praktikum selbst aussuchen. Bei Bedarf können wir bei der Suche nach einem Betrieb auch unterstützen.

    Inhalte

    Die Teilnehmer_innen verfügen am Ende der Ausbildung über folgende fachliche und praktische Kompetenzen:

    Fachkunde

    • Sie verfügen über vertiefte Kenntnisse der Metallbautechnik, insbesondere der Werkzeugkunde, Werkstoffkunde und Maschinenelemente.
    • Sie wenden sicherheitstechnische Vorschriften fachgerecht an und beurteilen Risiken im Arbeitsprozess.
    • Sie integrieren sicherheitsrelevante und qualitätsbezogene Aspekte in die Arbeitsplanung und -durchführung.

     

    Fachrechnen

    • Sie führen fachbezogene Berechnungen unter Anwendung relevanter mathematischer Grundlagen korrekt durch.
    • Sie nutzen Berechnungsergebnisse zur Planung, Überprüfung und Optimierung technischer Arbeitsschritte.
    • Sie interpretieren numerische Werte im Kontext technischer Problemstellungen.

     

    Fachzeichnen

    • Sie erstellen technische Zeichnungen normgerecht unter Berücksichtigung von Darstellungs- und Bemaßungsregeln.
    • Sie lesen und interpretieren technische Zeichnungen sicher und leiten daraus geeignete Arbeitsprozesse ab.
    • Sie setzen Zeichnungsnormen zur Qualitätssicherung und Dokumentation fachgerecht ein.

     

    Praktische Arbeiten

    • Sie führen grundlegende Arbeitsprozesse wie Messen, Anreißen, Feilen und Sägen präzise aus.
    • Sie wählen geeignete Werkzeuge und Bearbeitungsverfahren unter Berücksichtigung des Werkstoffs und der geforderten Qualität.
    • Sie beurteilen die Genauigkeit und Qualität der eigenen Arbeitsergebnisse.
    • Sie wenden spanende Verfahren wie Bohren, Senken, Reiben und Gewindeschneiden fachgerecht an.
    • Sie bedienen Dreh‑, Fräs‑ und Schleifmaschinen entsprechend technischer Vorgaben.
    • Sie kontrollieren Werkstücke während und nach der Bearbeitung hinsichtlich Maßhaltigkeit und Qualität.
    • Sie verfügen über grundlegende Kenntnisse der CNC‑Programmierung im Bereich Drehen und Fräsen.
    • Sie erstellen und modifizieren einfache CNC‑Programme unter Berücksichtigung vorgegebener Parameter.
    • Sie bedienen CNC‑Maschinen sicher und überwachen den Bearbeitungsprozess.
    • Sie setzen grundlegende Umform- und Trenntechniken wie Schneiden, Biegen, Meißeln und Richten fachgerecht ein.
    • Sie wählen geeignete Verfahren in Abhängigkeit von Werkstoff, Werkstückgeometrie und Qualitätsanforderungen.
    • Sie beurteilen die Auswirkungen der Bearbeitung auf Materialeigenschaften und Maßhaltigkeit.
    • Sie wenden grundlegende Schweißverfahren (Autogen-, Elektro-, MIG/MAG- und WIG-Schweißen) entsprechend technischen und sicherheitstechnischen Vorgaben an.
    • Sie führen Löt‑ und Härtearbeiten sachgerecht aus und beurteilen deren Qualität.
    • Sie beachten sicherheits- und umweltrelevante Standards beim Fügen von Werkstücken.
    • Sie verfügen über grundlegende Kenntnisse der Hydraulik und Pneumatik.
    • Sie analysieren einfache Steuerungs- und Regelungsabläufe und setzen diese in der Praxis um.
    • Sie dokumentieren Prozesse strukturiert und berücksichtigt sicherheitstechnische Vorgaben.

     

    Ò Infoblatt Maschinenbautechnik

  • Ablegen der theoretischen und praktischen Lehrabschlussprüfung

    Die Lehrabschlussprüfung (LAP) besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

    Theoretischer Teil

    Die theoretische LAP findet an 1 Tag in der Wirtschaftskammer Niederösterreich in St. Pölten statt.

    Eine schriftliche Prüfung erfolgt in folgenden Gegenständen:

    • Fachkunde
    • Fachrechnen
    • Fachzeichnen

     

    Praktischer Teil

    Der praktische Teil der LAP ist 2-tägig und wird durch eine Prüfungskommission in der WTA Wolkersdorf mit folgenden Punkten durchgeführt:

    • Anfertigen eines Werkstückes
    • Erstellen eines CNC-Programmes
    • Planung und Aufbau einer Pneumatikschaltung
    • Fachgespräch

     

  • Outplacement - 1 Monat

    Falls die Teilnehmer_innen nach erfolgreich absolvierter Lehrabschlussprüfung noch keine passende Arbeitsstelle in Aussicht haben, können wir in diesem Outplacement-Modul die Teilnehmer_innen bei der Jobsuche in den folgenden Punkten unterstützen:

    • Aktualisierung des Lebenslaufes
    • Erstellen von Bewerbungsunterlagen
    • Recherchieren von entsprechenden Firmen
    • Bewerbungstraining

     

      Das Outplacement-Modul wird dann beendet, sobald die Teilnehmer_innen eine fixe Jobzusage haben, spätestens aber nach 4 Wochen.

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Adresse

WTA Weinviertler Technik Akademie GmbH
Wiener Straße 44-46
A-2120 Wolkersdorf

Unterrichtszeiten

Mo: 08:00 - 15:40
Di-Do: 07:30 - 15:40
Fr: 07:30 - 12:00